Kontakt
Kinderschutzdienst Neuwied Hauptstr. 76
53557 Bad Hönningen

T. 02635 9257105 und 9256069
F. 02631 9656-117

kinderschutzdienst@htz-neuwied.de
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Kinderschutzdienst

Der Kinderschutzdienst Neuwied ist ein Fachdienst für Kinder und Jugendliche, welche Misshandlung, Vernachlässigung und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt sind.

Es gibt viele Kinder und Jugendliche, die sexuell missbraucht und misshandelt werden, meist sogar über einen längeren Zeitraum hinweg.
In der Mehrzahl der Fälle werden Kinder von Familienangehörigen oder Personen des nahen sozialen Umfeldes misshandelt oder sexuell missbraucht.
Kinder und Jugendliche, die Gewalt erleben, machen auf unterschiedliche Art und Weise auf sich aufmerksam. Es ist aber sehr schwierig, die Signale der Kinder und Jugendlichen richtig einzuordnen. Dies kann verunsichern und Fragen aufwerfen. Auch für die Klärung solcher Fragestellungen sind die Fachkräfte des Kinderschutzdienstes Ansprechpartnerinnen.

Der Kinderschutzdienst arbeitet kindzentriert. Dies bedeutet, die Kinder sind unsere Auftraggeber. Wichtig ist es die betroffenen Kinder und Jugendliche vor weiteren Missbrauchstatbeständen und Misshandlungen zu schützen. In diesem Zusammenhang ist die Erarbeitung eines Schutz- und Hilfekonzeptes unser Hauptziel.  Zu einem strukturierten und lösungsorientierten Vorgehen gehört hier die Kooperation und Einbeziehung des sozialen Umfeldes und die Vernetzung mit anderen Trägern der öffentlichen und privaten Jugendhilfe. Neben diesem Ziel streben wir in unserer Arbeit die Förderung der individuellen Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes oder des Jugendlichen an. Wir bieten darüber hinaus, im Beratungskontext, entsprechende Hilfestellungen  bei der Verarbeitung der erlittenen Gewalterfahrung sowie die Begleitung im einem möglichen Strafprozess. Hierbei arbeiten wir ressourcenorientiert. Bestehende Netzwerke der Unterstützung werden gefördert und, wo möglich, neue aufgebaut. Zusätzlich bieten wir eine entsprechende Fachberatung für Kindergärten, Schulen und Einrichtungen und Träger der freien Jugendhilfe. Liegt ein noch nicht zu verifizierender Anfangsverdacht bezüglich sexuellen Missbrauchs oder Misshandlung vor, so bieten wir eine Einschätzung des Gefährdungspotentials, sowie Hilfe bei der Verdachtsabklärung, welche dem Unterstützungs- und Schutzauftrag dient, an.

Grundsätzlich werden die Beratungsinhalte vertraulich behandelt. Die Beratung ist kostenfrei.

Eingehende Spendengelder fließen der konkreten Fallarbeit zu. Hiervon werden verschiedene lebenspraktische Hilfen finanziert, welche unterversorgten Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden. Mangelversorgungen aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen der Herkunftsfamilie werden durch diese Privatspenden teilweise gemildert.